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Versicherungen von Banken, Autohäusern, Internet und anderen Vermittlern | |
Versicherungen werden nicht nur vom klassischen Außendienst der Versicherungsgesellschaften, den Banken oder Versicherungsmaklern, etc.. angeboten, sondern im Internet gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Anbietern. Doch was ist dabei zu beachten?
Der klassische Außendienst
Hierbei werden ausschließlich die Produkte der jeweiligen Versicherungsgesellschaft angeboten. Dabei gibt es das eine oder andere Produkt mit marktgerechte Prämien aber in Summe werden die Kunden für einen vollen Versicherungsschutz wesentlich mehr bezahlen als dies nötig wäre.
Grund: es werden natürlich auch Produkte angeboten mit denen die Versicherungen Geld verdienen - sprich teuer für den Kunden sind.
Der Versicherungsagent
Dieser Versicherungsvermittler arbeitet auf selbständiger Basis für eine, oder im Einzelfall auch für mehrere Versicherungsgesellschaften. Dem Kunden werden dabei vielfach die Vorteile der großen Produktauswahl angepriesen und werden oft mit dem Vorwand konfrontiert das diese Vermittler die selbe Produktpalette wie Versicherungsmakler haben. Kunden haben dabei nur mit großer Einschränkung Zugriff auf das enorm vielfältige Angebot des Versicherungsmarktes.
Nachteil: Vertragsanpassungen bei bestehenden Versicherungen können nur im Einzelfall für den Kunden durchgeführt werden. Denn der Versicherungsagent müsste dann genau mit dieser Versicherungsanstalt ein Agenturverhältnis haben. (eher Zufall)
Autohaus und Autofahrerclubs
Oft erweckt man den Eindruck, das gerade hier günstige Angebote vorhanden sind. Nach ein paar qualifizierten Fragen weiß man relativ schnell über die Kompetenz des so genannten "Versicherungsberater" Bescheid.
Umgekehrt: Würden Sie ihr Fahrzeug bei einem Versicherungsberater reparieren lassen?
Erfahrungsgemäß werden hier oft Lockangebote zu richtigen Fallen. Beispiel: Die kostenlose Kasko beim Autokauf wird mit enorm hohen Prämien nach Ablauf des prämienfreien Jahres kompensiert.
Banken
Banken bieten dem Kunden Produkte Ihrer Gesellschaft an. Mittlerweile versuchen auch Banken wieder den Verkauf von Sachversicherungen (KFZ, Rechtschutz, Haushaltsvers., etc.). Dieser Versuch scheiterte schon vor einigen Jahren da für die Bank diese Sparte zu wenig einbrachte jedoch ein hohes Maß an Wissen und eine zeitintensive Abwicklung bei Schäden verursachte.
Weiters stehen oft nur die Geschäftszeiten der Banken zur Verfügung. Beratungen vor Ort mit Besichtigung des versicherten Objektes sowie Erreichbarkeit außerhalb der Geschäftszeiten sind hier nur sehr, sehr selten zu finden.
Versicherungen und Internet
In letzter Zeit sind Kunden oft im Internet auf der Suche nach Versicherungen. Grundsätzlich spricht auch nichts dagegen jedoch sollte man bei den Vergleichen einige Dinge berücksichtigen:
- Wer betreibt die Website? (Abhängigkeit oder Neutral)
- Welche Daten werden abgefragt? (ACHTUNG: Datenmissbrauch)
- Bei Online-Vergleichportalen:
- Wieviele Versicherungsgesellschaften wurden beim Vergleich berücksichtigt? (5, 10 oder alle möglichen Gesellschaften oder nur die Gesellschaften, die für die Bewertung auch eine Gebühr bezahlen)
- Welche Versicherungsbedingungen sind dem jeweiligen Offert zugrunde gelegt?
- Werden beim Vergleich auch bestehende Verträge berücksichtigt?
- Welche Klauseln wurden inkludiert? (Neuwert / Zeitwert, Bindefristen, Dauerrabatte, Treuebonus, Selbstbehalte, besondere Bedingungen, etc...)
- Wie ist die jeweilige Schadensabwicklung mit dem gewünschten Versicherer?
- Gibt es auch ein persönliche Betreuung oder nur per E-Mail oder Telefon?
- Wer besichtigt die Schäden?
- Wie werden bereits bestehende Versicherungsverträge berücksichtigt und eingebunden?
Stukturvertriebe (meist auch 3-Buchstabenfirmen genannt)
Der Aufbau von Strukturvertrieben ist einfach erklärt: Nach kurzen Verkaufsversuchen bei den Bekannten und Verwandten darf der Mitarbeiter selbst wieder einen Mitarbeiter anwerben, dieser darf dann wieder Mitarbeiter werben, usw...
Vorrangig dabei ist oft nicht eine langfristige Kundenbeziehung sondern vielmehr der Aufbau einer großen Mitarbeiteranzahl. Die Ausbildungen zielen meist auf Mitarbeitermotivation und nicht - wie für den Kunden wichtig - auf eine fundamentale Ausbildung im Versicherungsbereich.
Erfahrungsgemäß besteht wenig Interesse für das Sachgeschäft, insbesondere KFZ wird wenig bis gar nicht angeboten. Im Bereich Vorsorge (Lebensversicherungen in allen Formen) werden oft bestehende Produkte schlecht geredet, dem Kunden eine Beitragsfreistellung bzw. Kündigung mit hohen Verlusten vorgeschlagen und dann ein neuer Vertrag abgeschlossen obwohl eine Änderung des bestehenden Vertrages für den Kunden besser wäre jedoch für den Berater keine Provision bringt.
Die Gewerbeberechtigen sind von Finanzdienstleistungsassistent oder Finanzdienstleister über Versicherungsagent, Versicherungsmakler, Versicherungsmaklerassistent, usw... (haben Sie noch den Überblick?)
Als Kunde weiß man in den seltensten Fällen welche Produkte vom jeweiligen Mitarbeiter angeboten werden dürfen und welche nicht.
Oft steht man nach ein paar Monaten ohne Berater da und der gute Bekannte kehrt wieder in seinen alten Berufsleben zurück.
Anbei sehen Sie einen Vergleich unterschiedlicher Versicherungsvermittler:
| Versicherungsvermittler wie oben | Der Versicherungsmakler | |
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| Im Schadensfall: | ||
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Es gibt keinen wirtschaftlichen Grund als Kunde die Versicherungsverträge NICHT über einen Versicherungsmakler abzuschließen. Dies zeigt auch eine aktuelle Umfrage: Fast 100% der Industriekunden und fast 2/3 der Gewerbekunden sind bei Versicherungsmaklern versichert.
Immer mehr Privatkunden schätzen deshalb auch die Dienstleistungen und das umfassende Angebot des Versicherungsmaklers.



